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künftige Termine bisherige Konzerte

bisherige Konzerte

Freitag, 15.03.2019, 19.00 Uhr

Etienne Walhain, Titularorganist an der Cathedrale "Notre Dame" in Tournai/Belgien

Etienne Walhain, geboren 1980, wurde er 2005 zum Titularorganisten der Ducroquet-Merklin Orgel der Kathedrale von Tournai berufen.Nach initialen Klavier-und Orgelstudien bei Zbigniew Kruczek,errang er drei Premiers Prix in Komposition,Orgel und Kammermusik bei den Dozenten J.P.Deleuze,S.Detournay und Guy van Waas. Anschliessende Studien bei Louis Robilliard am Konservatorium in Lyon(F) brachten ihm einen « Premier Prix de Perfectionnement » ein.1998 begegnet er Jean Guillou,mit dem er in Paris und Zurich bis 2008 arbeitete.Auf Anraten Jean Guillou’s schreibt er sich in die Orgelklasse von Jean-Jacques Kasel am Konservatorium der Stadt Luxemburg ein, wo er 2002 in Orgel das « Diplôme Supérieur » erlangt.In seiner Eigenschaft als Improvisator nimmt er die hehre Tradition der Stummfilmbegleitung wieder auf, am Klavier oder der Orgel.Als Litteraturliebhaber liegen ihm ausserdem Projekte am Herzen, die Lyrik oder Literatur mit Improvisation verbinden.Seine letzte Aufnahme « Souffles héroïques » ist verfügbar bei : www.lechantdelinos.comSeit mehreren Jahren führt er eine Konzertkarriere in Europa, Russland, Kanada und den Vereingten Staaten.Für weitere Information:www.etiennewalhain.com
Etienne Walhain, Titularorganist an der Cathedrale "Notre Dame", Tournai/Belgien.

Geboren 1980, wurde Etienne Walhain 2005 zum Titularorganisten der Ducroquet-Merklin Orgel der Kathedrale von Tournai berufen.

Nach initialen Klavier-und Orgelstudien bei Zbigniew Kruczek, errang er drei Premiers Prix in Komposition, Orgel und Kammermusik bei den Dozenten J.P.Deleuze, S.Detournay und Guy van Waas. Anschließende Studien bei Louis Robilliard am Konservatorium in Lyon(F) brachten ihm einen «Premier Prix de Perfectionnement» ein.

1998 begegnet er Jean Guillou, mit dem er in Paris und Zurich bis 2008 arbeitete.Auf Anraten Jean Guillou’s schreibt er sich in die Orgelklasse von Jean-Jacques Kasel am Konservatorium der Stadt Luxemburg ein, wo er 2002 in Orgel das «Diplôme Supérieur» erlangt.

In seiner Eigenschaft als Improvisator nimmt er die hehre Tradition der Stummfilmbegleitung wieder auf, am Klavier oder der Orgel.Als Literaturliebhaber liegen ihm außerdem Projekte am Herzen, die Lyrik oder Literatur mit Improvisation verbinden.

Seit mehreren Jahren führt er eine Konzertkarriere in Europa, Russland, Kanada und den Vereinigten Staaten.

Programm:

Georg Friedrich.F. Händel- Konzert in g moll Op.4/1(Bearbeitung und Kadenzen von Jean Guillou)

Franz Liszt- Symphonische Dichtung „Orpheus“(Bearbeitung von Jean Guillou)

César Franck- choral III in a moll

Marcel Dupré- Prelude und Fuge in g moll Op.7

Sonntag, 18. November 2018, 19.00 Uhr

Andrè de Jager

Andrè de Jager, Papendrecht/NL

Andrè de Jager war bereits im März 2017 zu einem Ogelkonzert in Goch zu Gast. Im November 2017 nahm er eine viel beachtete CD in St. Maria Magdalena auf, die die hervorragende Akustik unserer Kirche zur Geltung brachte.

Im Rahmen seines erneuten Konzertes zum 3. Jahrestag der Orgelweihe werden Werke aus mehreren Jahrhunderten und eigene Kompositionen auf dem Programm stehen. Schwerpunkt bilden hierbei die Titel seiner in unserer Kirche aufgenommenen CD.

Programm:

W. Mathias (1934-1992)
Fanfare in D-Major

Siegfried Karg-Elert (1877 - 1933)
Aus: Fourteen Chorale-Improvisations for the Organ, op.65
a. O my soul, rejoice with gladness
b. Now thank we all our God
c. Deck thyself, my soul with gladness

J.S. Bach (1685 - 1750):
Fantasia in G-dur, BWV 572
-Tres vitement
- Grave
-Lentement)

Karl Walter (1892-1983)
Fantasie über "Lobe den Herren" (1978)

Maurice Ravel (1875 - 1937)
Pavane (pour une infante défunte, 1899
(Arrangement Bryan Hesford)

Flor Peeters (1903 - 1986)
From 'Sixty Short Pieces for Organ
a. Idyll
b. Elegy
c. Toccata

M. Dupré (1886 -1971)
Aus Fünfzehn Stücke: Ave Maris Stella
-Die du das Ave empfängst aus Gabriels Mund
-Erzeige dich als Mutter, durch dich empfange unser Gebet
-Gib ein reines Leben, beschütze unseren Weg
d. Amen 8. Choral II in G-dur (2018),

André de Jager (*1964)
Opus 135

Edward Elgar (1857-1934)
Nimrod (aus Enigma Variations) Opus 36

Louis Vierne (1870 - 1937)
Carillon de Westminster, Op. 54(aus Suite III, 1927)

Besucher: 120

Freitag, 28. September 2018, 20.00 Uhr

VINCENT DE VRIES, Organist und Pianist, am 2. April 1969 in Scheveningen
geboren, bekam in Alter von 4 Jahren den ersten Klavierunterricht von seiner Mutter.
Als er zehn Jahre alt war, machte er eine Zulassungsprüfung am Koninklijk Conser-
vatorium in Den Haag. Ein Jahr später bekam er ein Stipendium, durch das er bei der
französischen Konzertpianistin Janine Dacosta Unterricht bekommen konnte.

Im Alter von zwölf Jahren nahm Theo Bruins, Konzertpianist, ihn in seine Obhut.
Neben dem Hauptfach Klavier studierte Vincent de Vries auch Hauptfach Orgel bei u.a.
Wim van Beek und Bert Matter. Im Alter von 15 Jahren debütierte er als Konzert-
organist. Nach seiner Prüfung ”Uitvoerend Musicus” im Mai 1993 am Koninklijk
Conservatorium in Den Haag versetzte Jerome Rose ihn in die Lage, mit einem Stipen-
dium an der ”Bowling Green State University” im Staat Ohio, zu studieren für den
Titel ”Master of Music”. Nach diesem Studium studierte Vincent de Vries noch zwei
Jahre an der ”Indiana University Bloomington” (performance certificate).

Nachdem er (Sommer 2004) an ”The University of Texas at Austin” zum Doktor
promovierte, war Vincent de Vries derzeit Assistant Professor and Director of Colla-
borative Piano an der ”Baylor University” in Waco (Texas). Auch gibt er Recitals
und Meisterklassen an Universitäten durch ganz Amerika und Asien.

Seit August 2010 ist Vincent de Vries ernennt zum ”Professor of Piano and Colla-
borative Piano” an der ”Yonsei University” zu Seoul, Süd-Korea.

Im Alter von fünfzehn Jahren machte Vincent de Vries zwei Langspielplatten in der
Lutherse Kerk und Grote Kerk in Den Haag. Danach 11 CDs: Oude Kerk Amsterdam
(2), Domkerk Utrecht (2), Sint-Joriskerk Amersfoort (2), Grote Kerk Maassluis, Boven-
kerk Kampen, St. Martin Dudelange (L), St. Gudula Rhede (D) und St. Aposteln Köln.
Auch machte Vincent de Vries 5 CDs bei MSR Classics (piano/harpsichord).

Wegen seiner Verdienste für die französische Orgelmusik wurde Vincent de Vries
in 2003 von der Société Académique ”Arts, Sciences, Lettres” (Paris) mit der Silber-
medaille (Médaille d’Argent) ausgezeichnet.

www.orgelconcertenvincentdevries.nl

Programm:

Gustav Merkel (1827-1885): Choralvorspiel “Schmücke dich, o liebe Seele

Charles Villiers Stanford (1852-1924): Fantasia and Toccata in D minor, Op. 57

laude Balbastre (1724-1799):Air in g

Antonio Vivaldi (1678-1741): Concerto in D major (Arr. Jean Guillou)
Allegro
Larghetto
Allegro

Alexandre Guilmant (1837-1911):
Allegretto en Si mineur, Op. 19
Grand Choeur Triomphale, Op. 47 No. 2

Alfred Hollins (1865-1942): Spring Song

Cesar Franck (1822-1890):Choral No. 1 en Mi Majeur

Denis Bedard (1950):
Lamento (from Suite)
Final-Toccata (from Suite Romantique)

Besucher: 100

Freitg, 31. August 2018, 20.00 Uhr

Die Süddeutsche Zeitung beschreibt ihn als einen „jungen, vielversprechenden, talentierten, italienischen Künstler, ein Wunder an Fähigkeit mit phänomenaler Präzision, die noch immer ihresgleichen sucht“.

Oreni wurde 1979 in Treviglio geboren. Bereits im Alter von elf Jahren begann er bei Giovanni W. Zaramella am Musikinstitut „Gaetano Donizetti“ Orgel und Komposition zu studieren. Dank verschiedener Stipendien setzte er ab 2000 seine musikalischen Studien am Nationalkonservatorium von Luxemburg fort. 2002 gewann er den ersten Preis im internationalen Wettbewerb „Prix Interrégional-Diplòme de Concert“, einem angesehenen mitteleuropäischen Diplom. Entscheidend für seine Ausbildung war die Begegnung mit Jean Guillou, bei dem er dann studierte, unter anderem an den großen Orgeln in der Tonhalle Zürich und in St. Eustache in Paris. Oreni spielte Solopartien mit dem Philharmonischen Orchester der Mailänder Scala und weiteren Orchestern in Mailand, Bozen, Paris, Zürich u. a. Seine intensive Konzerttätigkeit umfasst rund 100 Konzerte pro Jahr, außerdem gibt er seit 2006 im Bistum München regelmäßig Meisterklassen für Improvisation und Orgelvortrag von Bach bis zu zeitgenössischen Komponisten.

Pessestimmen: Westfälische Nachrichten, 3.4.2016

In Münster – und gerade hier – hat man in den letzten zwanzig Jahren schon etliche spektakuläre Orgelabende erlebt, über die in Superlativen zu schreiben war. Aber was Paolo Oreni nun am Samstag auf der Dom­orgel vollführte, lässt sich kaum in Worte fassen.
Von Chr. Schulte im Walde

Zuerst einmal: Oreni ist ein unglaublicher Virtuose! Mit einer Spieltechnik, die schlichtweg keine Grenzen kennt. Wie der Mailänder Organist beispielsweise mit seinen Füßen über die Pedale herfegt, das schaffen viele Kollegen kaum mit den Fingern ihrer Hände. Und über die Manuale rauscht er wie ein Sprinter, der die 100 Meter locker unter zehn Sekunden schafft. Außerdem mag Oreni es, wenn die Orgel kracht und donnert, wenn sie die dicken Mauern des Doms zum Beben bringt. Zu Risiken und Nebenwirkungen dieses Konzerts wird ein Teil des Publikums heute womöglich den Ohrenarzt befragen.

Oreni der Virtuose, der Kraftmeier: Er bringt absolut frischen Wind in die ach so traditionsbewusste Orgel-Szene. Nicht weil er eine vordergründige Sport-Show abliefert, nein – er lässt uns altbekannte Stücke auf einmal ganz neu hören. In Bachs F-Dur-Toccata nebst Fuge macht er Strukturen deutlich, hebt hier ein Motiv hervor, inszeniert dort dynamisch schlüssige Entwicklungen, die schon ganz und gar auf die Romantik verweisen. Warum nicht?

Die Expressivität von Mozarts f-Moll-Fantasie, an und für sich schon ein kühnes Meisterwerk, potenziert Oreni noch einmal gewaltig dank schroffer Artikulation. Und da offenbart sich die ganze Exzentrik dieser Musik – gerade auch, wo er überraschend sphärische Klanginseln im Pianissimo sucht und findet. Franz Liszts Kolossalgemälde über das Thema B-A-C-H ist für Oreni natürlich ein Walkürenritt par excellence – da bekommt der Tastenhengst Futter! Zumal mit den aberwitzigen Kadenzen, die Jean Guillou – mit seinen 85 Jahren noch immer das enfant terrible der europäischen Orgelwelt – in diesen Liszt hineingewoben hat. Dasselbe stellte er mit dem Kopfsatz der 6. Sinfonie von Charles-Marie Widor an. Oreni blieb als Rodeo-Reiter oben, immer oben.

Erst recht bei seiner finalen Improvisation. Da herrschte für ihn absolute Freiheit, auch wenn sich allmählich ein Thema herausschälte: die deutsche Nationalhymne! Nie pathetisch, aber immer raffiniert. Und wahnsinnig virtuos. An dieses Konzert wird man sich noch lange, sehr lange erinnern.
Internet: http://www.paolo-oreni.org/

Quelle: facebook

Programm:

Johann Sebastian Bach: Toccata und Fuge in F-Dur, BWV 540

Wolfgang Amadeus Mozart: Fantasie und Fuge in F-Dur, KV 608

Franz LisztPraeludium und Fuge über B - A - C - H

Paolo Oreni: Improvisationen über Themen auf Zuruf aus dem Publikum

Besucher: 150

Sonntag, 15. April 2018, 19.00 Uhr

Nach seinem Kirchenmusikstudium am Gregoriushaus in Aachen von 1973 bis 1976 war er zunächst bis 1983 Kirchenmusiker an St. Sebastian in Nettetal-Lobberich. Von 1983 bis 2000 war er Organist an der Päpstlichen Marienbasilika zu Kevelaer.

Parallel leitete er 1989 bis 1992 die Orgelklasse für Improvisation und Liturgisches Orgelspiel an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Stuttgart. Von 1992 bis 2000 hatte er den gleichen Lehrauftrag an der Robert-Schumann-Hochschule in Düsseldorf, wo er 1995 zum Honorarprofessor ernannt wurde. Seit Oktober 2000 ist er Professor für Improvisation und Liturgisches Orgelspiel an der Universität der Künste in Berlin. 2002 wurde er von Kardinal Sterzinsky in die Kirchenmusik-Kommission des Erzbistums Berlin berufen. Seit 2003 ist er zweiter Vorsitzender der Konferenz der Leiter katholischer Ausbildungsstätten für Kirchenmusik in Deutschland.
Kaiser-Wilhelm Gedächtnis-Kirche

2004 wurde er zum Titularorganisten an der Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche in Berlin berufen und ist dort künstlerischer Leiter des Internationalen Orgelimprovisationsfestivals Berlin und (gemeinsam mit Helmut Hoeft) der Orgelkonzertreihe Meisterkonzerte Berlin. Er hat zahlreiche Veröffentlichungen über Orgelbau und Orgelimprovisation herausgegeben und zahlreiche Kompositionen für Chor, Orgel sowie Kammermusik geschrieben. Ferner zeichnet er sich aus durch etliche Rundfunk- und Fernsehproduktionen und CD-Einspielungen mit Orgelimprovisation.

Pressestimmen: (Auszug)

"Was die Presse übereinstimmend als einmaliges Phänomen bezeichnet"
"Unerschöpfliche Kreativität"
"Unvorhersehbares,Unerhörtes, Unglaub-liches, Unberechenbares - Kunst des Unerwarteten, Attackierenden, Bravourösen und auch Unterhaltsamen"
"Schön, dass es solche Koryphäen wie Altmeister Bach auch heute noch gibt."
"Je öfter man Wolfgang Seifen zuhört, um so schwieriger wird es, das Ausmaß seiner Genialität zu erfassen und mit dem zur Verfügung stehenden Vokabularium zu beschreiben. Man kann dieses Geheimnis nun einmal nicht ergründen, sondern nur vorbehaltlos bewundern."
"Paganini der Orgel" · "Hexenmeister an der Orgel"
"Ergriffenes Schweigen."
"Nicht die Effekthascherei mit den Möglichkeiten einer symphonischen Orgel zeichnet seine Kunst aus, sondern der gezielte Umgang mit wenigen, aber schönen Stimmen"
"Diese Improvisation hätte weiland J.S.B. vermutlich seinem Orgelbüchlein als Anhang angefügt."
"Dieser Leipziger Cantor ist eine unbegreifliche Erscheinung der Gottheit!" Ich wage zu behaupten, daß Schumann dasselbe Zitat gebraucht hätte, wenn er Wolfgang Seifen erlebt hätte."


Internet: wolfgangseifen.de

Quelle: www.wolfgangseifen.de, wikipedia.de

Improvisationskonzert

Phantasie und Fuge
( im deutsch-romantischen Stil)

Zwei Charakterstücke
-Arabeske
-Cantilene

Symphonie pour Grand Orgue

-Allegro vivace
-Scherzo
-Adagio espressive
-Finale

Besucher: 170

Freitag, 24. November 2017, 20.00 Uhr

Ansgar Wallenhorst aus Ratingen ist seit 1998 künstlerischer Leiter der Orgelwelten Ratingen und Kantor an St. Peter und Paul in Ratingen. Als Konzertorganist bereiste der Gewinner des Grand Prix beim 43. Internationalen Improvisationswettbewerb in Haarlem mehr als 20 Länder in Europa, Asien, Nordamerika und Australien.

1967 in Walsum am Niederrhein geboren, führte ihn seine musikalische Ausbildung mit 12 Jahren an die Orgel. Nach seinem Studium an der Würzburger Hochschule für Musik in der Orgel- und Improvisationsklasse von Prof. Günther Kaunzinger, in der Klavierklasse von Prof. Norman Shetler sowie in der Musiktheorieklasse von Prof. Zsolt Gárdonyi legte Ansgar Wallenhorst 1991 sein Kirchenmusik A-Diplom ab und wurde in die Orgel-Meisterklasse von Prof. Kaunzinger aufgenommen. Im Alter von 25 Jahren wurde ihm das Meisterklassen-Diplom der Würzburger Musikhochschule verliehen.

Die Kunst der Improvisation vertiefte er in einem Studium bei Thierry Escaich und in der Klasse von Olivier Latry in Paris. Jean Guillou prägte bei den Züricher Meisterkursen abschließend seine Formation als Interpret und Improvisator.

In Münster und Paris studierte Ansgar Wallenhorst Theologie und Philosophie und widmet sich als Fundamentaltheologe dem Dialog von künstlerischen Disziplinen und philosophisch-theologischem Diskurs.

Als Kirchenmusikzentrum im Herzen des Kulturraumes Rhein-Ruhr haben sich die Orgelwelten Ratingen durch Stipendien, Auftragskompositionen und neue Formate einen Namen gemacht. Im Jahr 2012 konnte in Ratingen der Prototyp einer innovativen netzwerkgestützten Orgelsteuerungstechnik realisiert werden, der dem Organisten die Rolle eines Klangdesigners eröffnet und dem Orgelspiel ein Fluidum neuer künstlerischer Möglichkeiten bietet.

Nach Lehrtätigkeiten an der Musikhochschule Dortmund und im Audimax der Ruhr-Universität Bochum verwirklicht Ansgar Wallenhorst seine interdisziplinäre Unterrichtsform als Mentor und Lehrer von Studierenden aus dem In- und Ausland sowie beim jährlichen Sommerkurs in Glenstal Abbey (Irland). Als Gastdozent an Hochschulen, bei Akademien und Festivals sowie als Jurymitglied internationaler Wettbewerbe (Haarlem, Strassbourg, Angers) widmet sich der Preisträger des 3ème Concours d’orgue de la Ville de Paris der Förderung junger Talente.

Internet: Ansgar-wallenhorst.de

Quelle: www.ansgar-wallenhorst.de

Besucher: 170

Sonntag, 10.09.2017, 19.00 Uhr

Orgel: Walter Thurn
Trompete: Benjamin Sebald

Programm:

Jeremiah Clarke (um 1674 – 1707)
Suite D-Dur
Prelude - Minuet - Sybelle - Rondeau - Serenade -
Bourrée - Ecossaise - Hornpipe - Gigue

Felix Mendelssohn-Bartholdy (1809-1847)
Aus der Orgelsonate Nr.2 c-moll, op. 65:
Allegro maestoso e vivace - Fuga (Allegro moderato)

Valentin Rathgeber (1682 – 1750) Concerto op. 6 in D-Dur
Allegro moderato - Largo - Allegro

Josef Gabriel Rheinberger (1839 – 1901)
Cantilene
aus der Orgelsonate Nr. 11, d-moll, op. 148

Johann Sebastian Bach (1685-1750)
"Jesus bleibet meine Freude"
aus BWV 147

G. Ph. Telemann (1681 - 1767)
Konzert-Sonate D-Dur
Allegro - Grave - Allegro

Bert Koelewijn (geb. 1953):
„Alle Menschen werden Brüder„
Orgelvariationen über ein Thema aus Beethovens 9. Symphonie

Nicolas J. Lemmens (1823-1881)
Fanfare


Besucher:
200

Freitag, 16. Juni 2017, 20.00 Uhr

Organist: Hans-Eberhard Roß. Memmingen/Allgäu

Programm:

1.) Eugène Gigout (1844-1925)
Grand Chœur dialogué

2.) César Franck (1822-1890)
Pièce héroïque

3.) Felix Mendelssohn Bartholdy (1809-1847)
Rondo capriccioso op.14 (Orgelbearbeitung: Hans-Eberhard Roß)

4.) Petr Eben (11929-2007)
“Finale” aus “Sonntagsmusik”

5.) Johann Sebastian Bach (1685-1750) aus Orchestersuite Nr. 2 h-moll, BwV 1067
Rondeau
Polonaise
Badinerie
Menuet

6.) Louis Vierne (1870-1937)
4. Symphonie op. 32 (Orgelbearbeitung: Hans-Eberhard Roß)
II. Menuet (Tempo di Minuetto)
IV. Romance (Adagio m. espressivo)
V. Final (Allegro)

Besucher: 80

Orgelkonzert am 17.03.2017

Organist: André de Jager aus Papendrecht/NL

Programm:

1. Pièce Héroique (aus Trois Pièces, 1878)
César Franck (1822-1890)

2. Méditation pour orgue (1964)
Maurice Duruflé (1902-1986)

3. Dramatico e misterioso (aus Symphonie II, 1996) Opus 35
André de Jager (*1964)

4. Elegy
Robert Jones (*1945)

5. Poème Héroique (1935) Opus 33
Marcel Dupré (1886-1971)

6. The Peace may be exchanged (aus "Rubrics", 1988)
Dan Locklair (*1949)

7. Symphonie III (1911) Opus 28
Louis Vierne (1870-1937)
a. Allegro Maestoso
b. Cantilène
c. Intermezzo
d. Adagio
e. Final


Besucher: 50

Orgelkonzert am 20.11.2016

Organist: Matthias Wirth, Kevelaer

Programm:

Nicolaus Bruhns (1665-1697)
Praeludium in e

Siegfried Reda (1916-1968)
Verkündigung (aus "Marienbilder")

Johann Sebastian Bach (1685-1750)
Meine Seele erhebet den Herrn BWV 648
Praeludium et Fuga in G BWV 541

Marco Enrico Bossi (1861-1925)
Scherzo in g-Moll op.49/2

Jean Langlais (1907-1991)
Chant de Paix
Mon ame cherche une fin paisible (Choral)
Chant hèroique

Nicolas-Jaques Lemmens (1823-1881)
Sonate Nr. 1 "Pontificale"
Allegro moderato - Adagio - Marchhe Pontificale (Maestoso) - Fuga (Fanfare)


Besucher: 160

Orgelkonzert am 22.04.2016

Organist: Prof. Franz Josef Stoiber, Regensburg

Programm:

Improvisation: Suite francaise:
Plein jeu – Duo – Trio – Basse de Trompette – Recit de Nazard – Cromorne en taille – Dialogue sur les Grands jeux

Johann Sebastian Bach (1685 - 1750)
Choral „Liebster Jesu, wir sind hier“ (BWV 731)
Toccata, Adagio und Fuge C-Dur (BWV 564)

Improvisation: Drei Choralbearbeitungen

Denis Bédard (*1950) Suite romantique:
Prélude-Choral – Allegro giocoso – Intermezzo - Toccata

Improvisation: Symphonische Skizzen: Allegro – Andante - Scherzando – Adagio – Finale

Besucher: 230

Orgelkonzert am 27.03.2016

Organist: Friedhelm Olfen, Goch

Programm:

Choral E-Dur Cesar Franck ( 1822-1890)

Toccata Hendrik Andriessen ( 1892-1981)

Le Banquet Céleste Olivier Messiaen (1908-1992)

Deux Danses A Agni Yavishta Jehan Alain (1911-1940)
Litanies

Aalaiki´ssalaam – Friede sei mit dir Naji Hakim (geb. 1955)


Besucher: 120

Orgelkonzert am 31.01.2016

Organist: Matthias Nobel, Goch

Programm:

Camille Saint-Saens
Praeludium & Fuge Es-Dur aus op. 99

Johann Sebastian Bach
Passacaglia c-moll, BWV 582

Felix Mendelssohn-Bartholdy
Sonate VI d-moll aus op. 65
Choral mit Variationen
Fuga
Finale

Cèsar Franck
Pastorale E-Dur op. 19
andantino - quasi allegretto - andantino

Loius Vierne
Carillon de Westminster
aus den Pièces de Fantaisie op. 54


Besucher: 140

Konzert "MIT-GmbH" am 18.12.2015

Organist: Friedhelm Olfen, Goch

Programm:

Beatles
The long and winding Road, Paul McCartney
Across the universe, John Lennon
I will, Paul McCartney
In my life, Lennon/McCartney
Hey Jude, Lennon/McCartney
All you nedd is love, Lennon/McCartney

Friedhelm Olfen
Canzone für einen Arvo Pärt-Fan

Rolling Stones
Good bye Ruby Tuesday
Angie

Gilbert Roussel
Croix de Malte

Gus Viseur
A Paris

Johann Sebastian Bach
Toccata und Fuge d-moll BWV 565

Alle Musikstücke, Ausnahme "Toccate und Fuge d-moll", waren spontane Arrangements und Improvisationen

Besucher: ca. 220

Orgelmusik am 13.11.2015

Organist:
Matthias Nobel, Goch

Programm:
Johann Sebastian Bach (1685 - 1750)
Praeludium und Fuge C-Dur BWV 547
Nun komm, de Heiden Heiland BWV 659

Louis Vierne (1870 - 1987)
Andantino (aus den Pièces de Fantaisie)

Cèsar Franck (1822 - 1890)
Choral a-moll

Besucher:
ca. 220

Konzert zur Orgelweihe am 22.11.2015

Organist:
Ansgar Wallenhorst, Ratigen

Programm:
Johann Sebastian Bach (1685-1750)
Passacaglia c-moll BWV 582

«Allein Gott in der Höh sei Ehr» BWV 662
Choralbearbeitung aus den „Leipziger Chorälen“

Sigfrid Karg-Elert (1877-1933)
«Hommage to Händel»
54 studies in Variation form on a ground bass of Händel

Charles-Marie Widor (1844-1937)
Andante sostenuto
aus der Symphonie gothique op. 70

César Franck (1822-1890)
3ème Choral en la-mineur

Ansgar Wallenhorst (*1967)
Improvisation

Besucher:
ca. 450

Freitag, 17. Mai 2019, 20.00 Uhr

Nach seinem begeisternden Kozert 2016 ist am Freitag, 17.05.2019 um 20.00 Uhr erneut Professort Franz Josef Stoiber, Organist am Dom St. Peter in Regensburg, zu Gast.

Franz Josef Stoiber lernte während seiner Schulzeit Orgel beim Passauer Domorganisten Walther R. Schuster und beim Regensburger Domorganisten Eberhard Kraus, studierte Kirchenmusik und Musiktheorie an der Musikhochschule in Würzburg (Orgel bei Prof. G. Kaunzinger und Prof. G. Weinberger, Tonsatz bei Prof. Z. Gárdonyi), künstlerisches Hauptfach Orgel an der Musikhochschule in Stuttgart (bei Prof. Jon Laukvik) und Orgelimprovisation bei Prof. Peter Planyavsky (Wien).

Nach dreijähriger Tätigkeit als hauptamtlicher Musikalischer Assistent am Dom in Würzburg und als Lehrbeauftragter für Musiktheorie an der Musikhochschule Würzburg folgte Stoiber 1989 einem Ruf als Dozent für Orgel und Musiktheorie an die Fachakademie für kath. Kirchenmusik und Musikerziehung, heute Hochschule für Katholische Kirchenmusik und Musikpädagogik Regensburg. Am 1. März 1996 wurde Franz Josef Stoiber zum Domorganisten am Dom St. Peter in Regensburg berufen; seit 1997 ist er auch als Orgellehrer bei den "Regensburger Domspatzen" tätig.

2003 erhielt Franz Josef Stoiber eine ordentliche Professur für Orgel (Schwerpunkt Liturgisches Orgelspiel/Improvisation) an der Hochschule für katholische Kirchenmusik und Musikpädagogik Regensburg, die er von 2003 – 2011 als Rektor leitete.

Konzerte, CD-Produktionen, Gastdozenturen (u.a. in Deutschland, Portugal, Kroatien, Russland, Japan, England und Tschechien), kompositorische Tätigkeit, Aufsätze und Buchveröffentlichungen ergänzen seine Aktivitäten.

Zu den besonderen Höhepunkten der letzten Jahre zählt 2009 die Weihe der neuen Regensburger Domorgel (mit 80 Registern auf 4 Manualen und Pedal die größte freihängende Orgel der Welt, erbaut von Orgelbau Rieger aus Schwarzach/Vorarlberg), die Franz Josef Stoiber maßgeblich mitkonzipierte.

Programm:

Johann Sebastian Bach (1685 – 1750): Praeludium und Fuge D-Dur (BWV 532)

Sigfrid Karg-Elert(1877 – 1933): Drei Choral-Improvisationen (aus op. 65):
-„Ich will dich lieben, meine Stärke“ (teneramente)
-„Freu dich sehr, o meine Seele“ (alla Sarabanda)
-„Christus der ist mein Leben“ (Andante sostenuto)

César Franck (1822- 1890): Pièce Héroique

Maurice Duruflé (1902 – 1986): Suite op. 5
-Prélude
-Sicilienne
-Toccata

Improvisation über ein Lied aus dem Gottes Lob