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künftige Termine bisherige Konzerte

künftige Termine

Nachfolgend finden Sie eine Überblick über die bisher geplanten, künftigen Konzerte. Die Termine werden bei Bedarf aktualisiert und ergänzt

Sonnntag, 15. April 2018, 19.00 Uhr

Nach seinem Kirchenmusikstudium am Gregoriushaus in Aachen von 1973 bis 1976 war er zunächst bis 1983 Kirchenmusiker an St. Sebastian in Nettetal-Lobberich. Von 1983 bis 2000 war er Organist an der Päpstlichen Marienbasilika zu Kevelaer.

Parallel leitete er 1989 bis 1992 die Orgelklasse für Improvisation und Liturgisches Orgelspiel an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Stuttgart. Von 1992 bis 2000 hatte er den gleichen Lehrauftrag an der Robert-Schumann-Hochschule in Düsseldorf, wo er 1995 zum Honorarprofessor ernannt wurde. Seit Oktober 2000 ist er Professor für Improvisation und Liturgisches Orgelspiel an der Universität der Künste in Berlin. 2002 wurde er von Kardinal Sterzinsky in die Kirchenmusik-Kommission des Erzbistums Berlin berufen. Seit 2003 ist er zweiter Vorsitzender der Konferenz der Leiter katholischer Ausbildungsstätten für Kirchenmusik in Deutschland.
Kaiser-Wilhelm Gedächtnis-Kirche

2004 wurde er zum Titularorganisten an der Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche in Berlin berufen und ist dort künstlerischer Leiter des Internationalen Orgelimprovisationsfestivals Berlin und (gemeinsam mit Helmut Hoeft) der Orgelkonzertreihe Meisterkonzerte Berlin. Er hat zahlreiche Veröffentlichungen über Orgelbau und Orgelimprovisation herausgegeben und zahlreiche Kompositionen für Chor, Orgel sowie Kammermusik geschrieben. Ferner zeichnet er sich aus durch etliche Rundfunk- und Fernsehproduktionen und CD-Einspielungen mit Orgelimprovisation.

Pressestimmen: (Aszug)

"Was die Presse übereinstimmend als einmaliges Phänomen bezeichnet"
"Unerschöpfliche Kreativität"
"Unvorhersehbares,Unerhörtes, Unglaub-liches, Unberechenbares - Kunst des Unerwarteten, Attackierenden, Bravourösen und auch Unterhaltsamen"
"Schön, dass es solche Koryphäen wie Altmeister Bach auch heute noch gibt."
"Je öfter man Wolfgang Seifen zuhört, um so schwieriger wird es, das Ausmaß seiner Genialität zu erfassen und mit dem zur Verfügung stehenden Vokabularium zu beschreiben. Man kann dieses Geheimnis nun einmal nicht ergründen, sondern nur vorbehaltlos bewundern."
"Paganini der Orgel" · "Hexenmeister an der Orgel"
"Ergriffenes Schweigen."
"Nicht die Effekthascherei mit den Möglichkeiten einer symphonischen Orgel zeichnet seine Kunst aus, sondern der gezielte Umgang mit wenigen, aber schönen Stimmen"
"Diese Improvisation hätte weiland J.S.B. vermutlich seinem Orgelbüchlein als Anhang angefügt."
"Dieser Leipziger Cantor ist eine unbegreifliche Erscheinung der Gottheit!" Ich wage zu behaupten, daß Schumann dasselbe Zitat gebraucht hätte, wenn er Wolfgang Seifen erlebt hätte."


Internet: wolfgangseifen.de

Quelle: www.wolfgangseifen.de, wikipedia.de

Freitag, 31. August 2018, 20.00 Uhr

Die Süddeutsche Zeitung beschreibt ihn als einen „jungen, vielversprechenden, talentierten, italienischen Künstler, ein Wunder an Fähigkeit mit phänomenaler Präzision, die noch immer ihresgleichen sucht“.

Oreni wurde 1979 in Treviglio geboren. Bereits im Alter von elf Jahren begann er bei Giovanni W. Zaramella am Musikinstitut „Gaetano Donizetti“ Orgel und Komposition zu studieren. Dank verschiedener Stipendien setzte er ab 2000 seine musikalischen Studien am Nationalkonservatorium von Luxemburg fort. 2002 gewann er den ersten Preis im internationalen Wettbewerb „Prix Interrégional-Diplòme de Concert“, einem angesehenen mitteleuropäischen Diplom. Entscheidend für seine Ausbildung war die Begegnung mit Jean Guillou, bei dem er dann studierte, unter anderem an den großen Orgeln in der Tonhalle Zürich und in St. Eustache in Paris. Oreni spielte Solopartien mit dem Philharmonischen Orchester der Mailänder Scala und weiteren Orchestern in Mailand, Bozen, Paris, Zürich u. a. Seine intensive Konzerttätigkeit umfasst rund 100 Konzerte pro Jahr, außerdem gibt er seit 2006 im Bistum München regelmäßig Meisterklassen für Improvisation und Orgelvortrag von Bach bis zu zeitgenössischen Komponisten.

Pessestimmen: Westfälische Nachrichten, 3.4.2016

In Münster – und gerade hier – hat man in den letzten zwanzig Jahren schon etliche spektakuläre Orgelabende erlebt, über die in Superlativen zu schreiben war. Aber was Paolo Oreni nun am Samstag auf der Dom­orgel vollführte, lässt sich kaum in Worte fassen.
Von Chr. Schulte im Walde

Zuerst einmal: Oreni ist ein unglaublicher Virtuose! Mit einer Spieltechnik, die schlichtweg keine Grenzen kennt. Wie der Mailänder Organist beispielsweise mit seinen Füßen über die Pedale herfegt, das schaffen viele Kollegen kaum mit den Fingern ihrer Hände. Und über die Manuale rauscht er wie ein Sprinter, der die 100 Meter locker unter zehn Sekunden schafft. Außerdem mag Oreni es, wenn die Orgel kracht und donnert, wenn sie die dicken Mauern des Doms zum Beben bringt. Zu Risiken und Nebenwirkungen dieses Konzerts wird ein Teil des Publikums heute womöglich den Ohrenarzt befragen.

Oreni der Virtuose, der Kraftmeier: Er bringt absolut frischen Wind in die ach so traditionsbewusste Orgel-Szene. Nicht weil er eine vordergründige Sport-Show abliefert, nein – er lässt uns altbekannte Stücke auf einmal ganz neu hören. In Bachs F-Dur-Toccata nebst Fuge macht er Strukturen deutlich, hebt hier ein Motiv hervor, inszeniert dort dynamisch schlüssige Entwicklungen, die schon ganz und gar auf die Romantik verweisen. Warum nicht?

Die Expressivität von Mozarts f-Moll-Fantasie, an und für sich schon ein kühnes Meisterwerk, potenziert Oreni noch einmal gewaltig dank schroffer Artikulation. Und da offenbart sich die ganze Exzentrik dieser Musik – gerade auch, wo er überraschend sphärische Klanginseln im Pianissimo sucht und findet. Franz Liszts Kolossalgemälde über das Thema B-A-C-H ist für Oreni natürlich ein Walkürenritt par excellence – da bekommt der Tastenhengst Futter! Zumal mit den aberwitzigen Kadenzen, die Jean Guillou – mit seinen 85 Jahren noch immer das enfant terrible der europäischen Orgelwelt – in diesen Liszt hineingewoben hat. Dasselbe stellte er mit dem Kopfsatz der 6. Sinfonie von Charles-Marie Widor an. Oreni blieb als Rodeo-Reiter oben, immer oben.

Erst recht bei seiner finalen Improvisation. Da herrschte für ihn absolute Freiheit, auch wenn sich allmählich ein Thema herausschälte: die deutsche Nationalhymne! Nie pathetisch, aber immer raffiniert. Und wahnsinnig virtuos. An dieses Konzert wird man sich noch lange, sehr lange erinnern.
Internet: http://www.paolo-oreni.org/

Quelle: facebook

Freitag, 28. September 2018, 20.00 Uhr

VINCENT DE VRIES, Organist und Pianist, am 2. April 1969 in Scheveningen
geboren, bekam in Alter von 4 Jahren den ersten Klavierunterricht von seiner Mutter.
Als er zehn Jahre alt war, machte er eine Zulassungsprüfung am Koninklijk Conser-
vatorium in Den Haag. Ein Jahr später bekam er ein Stipendium, durch das er bei der
französischen Konzertpianistin Janine Dacosta Unterricht bekommen konnte.

Im Alter von zwölf Jahren nahm Theo Bruins, Konzertpianist, ihn in seine Obhut.
Neben dem Hauptfach Klavier studierte Vincent de Vries auch Hauptfach Orgel bei u.a.
Wim van Beek und Bert Matter. Im Alter von 15 Jahren debütierte er als Konzert-
organist. Nach seiner Prüfung ”Uitvoerend Musicus” im Mai 1993 am Koninklijk
Conservatorium in Den Haag versetzte Jerome Rose ihn in die Lage, mit einem Stipen-
dium an der ”Bowling Green State University” im Staat Ohio, zu studieren für den
Titel ”Master of Music”. Nach diesem Studium studierte Vincent de Vries noch zwei
Jahre an der ”Indiana University Bloomington” (performance certificate).

Nachdem er (Sommer 2004) an ”The University of Texas at Austin” zum Doktor
promovierte, war Vincent de Vries derzeit Assistant Professor and Director of Colla-
borative Piano an der ”Baylor University” in Waco (Texas). Auch gibt er Recitals
und Meisterklassen an Universitäten durch ganz Amerika und Asien.

Seit August 2010 ist Vincent de Vries ernennt zum ”Professor of Piano and Colla-
borative Piano” an der ”Yonsei University” zu Seoul, Süd-Korea.

Im Alter von fünfzehn Jahren machte Vincent de Vries zwei Langspielplatten in der
Lutherse Kerk und Grote Kerk in Den Haag. Danach 11 CDs: Oude Kerk Amsterdam
(2), Domkerk Utrecht (2), Sint-Joriskerk Amersfoort (2), Grote Kerk Maassluis, Boven-
kerk Kampen, St. Martin Dudelange (L), St. Gudula Rhede (D) und St. Aposteln Köln.
Auch machte Vincent de Vries 5 CDs bei MSR Classics (piano/harpsichord).

Wegen seiner Verdienste für die französische Orgelmusik wurde Vincent de Vries
in 2003 von der Société Académique ”Arts, Sciences, Lettres” (Paris) mit der Silber-
medaille (Médaille d’Argent) ausgezeichnet.
www.orgelconcertenvincentdevries.nl

Sonntag, 18. November 2018, 19.00 Uhr

Andrè de Jager

Andrè de Jager, Papendrecht/NL

Andrè de Jager war bereits im März 2017 zu einem Ogelkonzert in Goch zu Gast. Im November 2017 nahm er eine viel beachtete CD in St. Maria Magdalena auf, die die hervorragende Akustik unserer Kirche zur Geltung brachte.
Im Rahmen seines erneuten Konzertes zum 3. Jahrestag der Orgelweihe werden Werke aus mehreren Jahrhunderten und eigene Kompositionen auf dem Programm stehen. Schwerpunkt bilden hierbei die Titel seiner in unserer Kirche aufgenommenen CD.