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künftige Termine bisherige Konzerte

künftige Termine

Nachfolgend finden Sie eine Überblick über die bisher geplanten, künftigen Konzerte. Die Termine werden bei Bedarf aktualisiert und ergänzt

Freitag, 24. November 2017, 20.00 Uhr

Ansgar Wallenhorst aus Ratingen ist seit 1998 künstlerischer Leiter der Orgelwelten Ratingen und Kantor an St. Peter und Paul in Ratingen. Als Konzertorganist bereiste der Gewinner des Grand Prix beim 43. Internationalen Improvisationswettbewerb in Haarlem mehr als 20 Länder in Europa, Asien, Nordamerika und Australien.

1967 in Walsum am Niederrhein geboren, führte ihn seine musikalische Ausbildung mit 12 Jahren an die Orgel. Nach seinem Studium an der Würzburger Hochschule für Musik in der Orgel- und Improvisationsklasse von Prof. Günther Kaunzinger, in der Klavierklasse von Prof. Norman Shetler sowie in der Musiktheorieklasse von Prof. Zsolt Gárdonyi legte Ansgar Wallenhorst 1991 sein Kirchenmusik A-Diplom ab und wurde in die Orgel-Meisterklasse von Prof. Kaunzinger aufgenommen. Im Alter von 25 Jahren wurde ihm das Meisterklassen-Diplom der Würzburger Musikhochschule verliehen.

Die Kunst der Improvisation vertiefte er in einem Studium bei Thierry Escaich und in der Klasse von Olivier Latry in Paris. Jean Guillou prägte bei den Züricher Meisterkursen abschließend seine Formation als Interpret und Improvisator.

In Münster und Paris studierte Ansgar Wallenhorst Theologie und Philosophie und widmet sich als Fundamentaltheologe dem Dialog von künstlerischen Disziplinen und philosophisch-theologischem Diskurs.

Als Kirchenmusikzentrum im Herzen des Kulturraumes Rhein-Ruhr haben sich die Orgelwelten Ratingen durch Stipendien, Auftragskompositionen und neue Formate einen Namen gemacht. Im Jahr 2012 konnte in Ratingen der Prototyp einer innovativen netzwerkgestützten Orgelsteuerungstechnik realisiert werden, der dem Organisten die Rolle eines Klangdesigners eröffnet und dem Orgelspiel ein Fluidum neuer künstlerischer Möglichkeiten bietet.

Nach Lehrtätigkeiten an der Musikhochschule Dortmund und im Audimax der Ruhr-Universität Bochum verwirklicht Ansgar Wallenhorst seine interdisziplinäre Unterrichtsform als Mentor und Lehrer von Studierenden aus dem In- und Ausland sowie beim jährlichen Sommerkurs in Glenstal Abbey (Irland). Als Gastdozent an Hochschulen, bei Akademien und Festivals sowie als Jurymitglied internationaler Wettbewerbe (Haarlem, Strassbourg, Angers) widmet sich der Preisträger des 3ème Concours d’orgue de la Ville de Paris der Förderung junger Talente.

Internet: Ansgar-wallenhorst.de

Quelle: www.ansgar-wallenhorst.de

Sonnntag, 15. April 2018, 19.00 Uhr

Nach seinem Kirchenmusikstudium am Gregoriushaus in Aachen von 1973 bis 1976 war er zunächst bis 1983 Kirchenmusiker an St. Sebastian in Nettetal-Lobberich. Von 1983 bis 2000 war er Organist an der Päpstlichen Marienbasilika zu Kevelaer.

Parallel leitete er 1989 bis 1992 die Orgelklasse für Improvisation und Liturgisches Orgelspiel an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Stuttgart. Von 1992 bis 2000 hatte er den gleichen Lehrauftrag an der Robert-Schumann-Hochschule in Düsseldorf, wo er 1995 zum Honorarprofessor ernannt wurde. Seit Oktober 2000 ist er Professor für Improvisation und Liturgisches Orgelspiel an der Universität der Künste in Berlin. 2002 wurde er von Kardinal Sterzinsky in die Kirchenmusik-Kommission des Erzbistums Berlin berufen. Seit 2003 ist er zweiter Vorsitzender der Konferenz der Leiter katholischer Ausbildungsstätten für Kirchenmusik in Deutschland.
Kaiser-Wilhelm Gedächtnis-Kirche

2004 wurde er zum Titularorganisten an der Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche in Berlin berufen und ist dort künstlerischer Leiter des Internationalen Orgelimprovisationsfestivals Berlin und (gemeinsam mit Helmut Hoeft) der Orgelkonzertreihe Meisterkonzerte Berlin. Er hat zahlreiche Veröffentlichungen über Orgelbau und Orgelimprovisation herausgegeben und zahlreiche Kompositionen für Chor, Orgel sowie Kammermusik geschrieben. Ferner zeichnet er sich aus durch etliche Rundfunk- und Fernsehproduktionen und CD-Einspielungen mit Orgelimprovisation.

Pressestimmen: (Aszug)

"Was die Presse übereinstimmend als einmaliges Phänomen bezeichnet"
"Unerschöpfliche Kreativität"
"Unvorhersehbares,Unerhörtes, Unglaub-liches, Unberechenbares - Kunst des Unerwarteten, Attackierenden, Bravourösen und auch Unterhaltsamen"
"Schön, dass es solche Koryphäen wie Altmeister Bach auch heute noch gibt."
"Je öfter man Wolfgang Seifen zuhört, um so schwieriger wird es, das Ausmaß seiner Genialität zu erfassen und mit dem zur Verfügung stehenden Vokabularium zu beschreiben. Man kann dieses Geheimnis nun einmal nicht ergründen, sondern nur vorbehaltlos bewundern."
"Paganini der Orgel" · "Hexenmeister an der Orgel"
"Ergriffenes Schweigen."
"Nicht die Effekthascherei mit den Möglichkeiten einer symphonischen Orgel zeichnet seine Kunst aus, sondern der gezielte Umgang mit wenigen, aber schönen Stimmen"
"Diese Improvisation hätte weiland J.S.B. vermutlich seinem Orgelbüchlein als Anhang angefügt."
"Dieser Leipziger Cantor ist eine unbegreifliche Erscheinung der Gottheit!" Ich wage zu behaupten, daß Schumann dasselbe Zitat gebraucht hätte, wenn er Wolfgang Seifen erlebt hätte."


Internet: wolfgangseifen.de

Quelle: www.wolfgangseifen.de, wikipedia.de

Freitag, 31. August 2018, 20.00 Uhr

Die Süddeutsche Zeitung beschreibt ihn als einen „jungen, vielversprechenden, talentierten, italienischen Künstler, ein Wunder an Fähigkeit mit phänomenaler Präzision, die noch immer ihresgleichen sucht“.

Oreni wurde 1979 in Treviglio geboren. Bereits im Alter von elf Jahren begann er bei Giovanni W. Zaramella am Musikinstitut „Gaetano Donizetti“ Orgel und Komposition zu studieren. Dank verschiedener Stipendien setzte er ab 2000 seine musikalischen Studien am Nationalkonservatorium von Luxemburg fort. 2002 gewann er den ersten Preis im internationalen Wettbewerb „Prix Interrégional-Diplòme de Concert“, einem angesehenen mitteleuropäischen Diplom. Entscheidend für seine Ausbildung war die Begegnung mit Jean Guillou, bei dem er dann studierte, unter anderem an den großen Orgeln in der Tonhalle Zürich und in St. Eustache in Paris. Oreni spielte Solopartien mit dem Philharmonischen Orchester der Mailänder Scala und weiteren Orchestern in Mailand, Bozen, Paris, Zürich u. a. Seine intensive Konzerttätigkeit umfasst rund 100 Konzerte pro Jahr, außerdem gibt er seit 2006 im Bistum München regelmäßig Meisterklassen für Improvisation und Orgelvortrag von Bach bis zu zeitgenössischen Komponisten.

Pessestimmen: Westfälische Nachrichten, 3.4.2016

In Münster – und gerade hier – hat man in den letzten zwanzig Jahren schon etliche spektakuläre Orgelabende erlebt, über die in Superlativen zu schreiben war. Aber was Paolo Oreni nun am Samstag auf der Dom­orgel vollführte, lässt sich kaum in Worte fassen.
Von Chr. Schulte im Walde

Zuerst einmal: Oreni ist ein unglaublicher Virtuose! Mit einer Spieltechnik, die schlichtweg keine Grenzen kennt. Wie der Mailänder Organist beispielsweise mit seinen Füßen über die Pedale herfegt, das schaffen viele Kollegen kaum mit den Fingern ihrer Hände. Und über die Manuale rauscht er wie ein Sprinter, der die 100 Meter locker unter zehn Sekunden schafft. Außerdem mag Oreni es, wenn die Orgel kracht und donnert, wenn sie die dicken Mauern des Doms zum Beben bringt. Zu Risiken und Nebenwirkungen dieses Konzerts wird ein Teil des Publikums heute womöglich den Ohrenarzt befragen.

Oreni der Virtuose, der Kraftmeier: Er bringt absolut frischen Wind in die ach so traditionsbewusste Orgel-Szene. Nicht weil er eine vordergründige Sport-Show abliefert, nein – er lässt uns altbekannte Stücke auf einmal ganz neu hören. In Bachs F-Dur-Toccata nebst Fuge macht er Strukturen deutlich, hebt hier ein Motiv hervor, inszeniert dort dynamisch schlüssige Entwicklungen, die schon ganz und gar auf die Romantik verweisen. Warum nicht?

Die Expressivität von Mozarts f-Moll-Fantasie, an und für sich schon ein kühnes Meisterwerk, potenziert Oreni noch einmal gewaltig dank schroffer Artikulation. Und da offenbart sich die ganze Exzentrik dieser Musik – gerade auch, wo er überraschend sphärische Klanginseln im Pianissimo sucht und findet. Franz Liszts Kolossalgemälde über das Thema B-A-C-H ist für Oreni natürlich ein Walkürenritt par excellence – da bekommt der Tastenhengst Futter! Zumal mit den aberwitzigen Kadenzen, die Jean Guillou – mit seinen 85 Jahren noch immer das enfant terrible der europäischen Orgelwelt – in diesen Liszt hineingewoben hat. Dasselbe stellte er mit dem Kopfsatz der 6. Sinfonie von Charles-Marie Widor an. Oreni blieb als Rodeo-Reiter oben, immer oben.

Erst recht bei seiner finalen Improvisation. Da herrschte für ihn absolute Freiheit, auch wenn sich allmählich ein Thema herausschälte: die deutsche Nationalhymne! Nie pathetisch, aber immer raffiniert. Und wahnsinnig virtuos. An dieses Konzert wird man sich noch lange, sehr lange erinnern.
Internet: http://www.paolo-oreni.org/

Quelle: facebook